Balance zwischen Pool und Vampiranzahl

Wie muss ich spielen um zu gewinnen. Tauscht eure Erfahrungen mit anderen Spielern aus.
Post Reply
User avatar
Aliasdiel
Neugeborener
Neugeborener
Posts: 39
Joined: 11 May 2009, 18:08
VEKN Nr.:
Contact:

Balance zwischen Pool und Vampiranzahl

Post by Aliasdiel » 20 May 2009, 21:11

Hallo,

bin neu und bin mir nicht sicher, welches Verhältnis zwischen im Poolvolumen und in Vampire investiertes Blut "richtig" ist. Ich nehme an, das hängt vom Typ des Decks ab. Aber da es mir an Erfahrung mangelt, frage ich Euch. Wie haltet ihr die Relation zwischen aktiven Vampiren und Eurem Blood-Pool? Ist es tendenziell so, dass man erstmal 20 Punkte in Vampire und Ausrüstung/Gebäude pumpt und danach sich durch entsprechende Karten wieder Blut in seinen Pool transferiert?



User avatar
Caller_in_Darkness
Ancilla
Ancilla
Posts: 77
Joined: 14 Apr 2009, 19:39
VEKN Nr.:
Contact:

Post by Caller_in_Darkness » 20 May 2009, 21:37

Hängt Sehr stark vom Deck ab. Ich denke auch vom Environment (ehr casual oder tournament).
Ich persönlich vertrete die Theorie, die Du schon erwähnt hast. Setzte die ersten 20 pool schnell in Arbeitsmaterial um, ab 10 pool höre ich im Normalfall auf Vamire zu legen oder Equiment/locations zu spielen.
Viele Spieler sind sogar etwas vorsichtiger.
Kommt natürlich auch immer darauf an, was dein Deck blocken oder bouncen kann, respektive wie stark dein predator bleeden kann. Gegen group 1 Malkavians würde ich mich auch nicht auf die 10 pool "Polster" verlassen.
Im Spielverlauf versuche ich dann einfach die 10 zu halten, auf den egen, die mein Deck mir zur Verfügung stellt. Ein +6 durch oust wird meistens ein neuer minion, sofern ich schon/noch auf 10 pool stehe.
Generell musst Du aber selber probieren. Manche Leute können sich mit 2 pool hinsetzen und spielen als ob die Welt in Ordnung wäre. Ich werde ab 3 pool leicht unruhig und mache gelegentlich auch Fehler, die aus einem übersteigerten Defensivbedürfnis entstehen. Ist wohl auch viel Ansichtssache.

User avatar
JoMuc
Ahn
Ahn
Posts: 185
Joined: 21 Apr 2008, 01:52
VEKN Nr.:
Contact:

Post by JoMuc » 20 May 2009, 22:22

Dabei ist wie so oft Erfahrung relevant.
Ein Tremere Carna Intercept Deck kann sich auf 3 Pool sehr lange ausruhen. Und mit einem anderen Deck wird man auch mal mit 12 Pool ohne Reaction auf der Hand einfach geosutet in einem Zug. Alles kein Problem.

Das erstmal reinbuttern ist schon richtig. Du musst schnell im Spiel sein, um egal was machen zu können.
Je nach Deck hast du halt unterschiedliche Möglichkeiten, um dich zu schützen und wieder Pool herzustellen. Dazu siehe auch den schon existierenden Thread unter Taktik --> "Poolgain Taktiken"
Immer sinnvoll sind natürlich eine vernünftige Zahl Blood Dolls und/oder Minion Taps. Das ist der Klassiker für fast alle Decks.
god-devotion-animal fever

Esteban
Seneschall
Seneschall
Posts: 296
Joined: 02 Dec 2006, 18:03
Location: Cologne
VEKN Nr.:
Contact:

Post by Esteban » 20 May 2009, 23:41

Wie oben schon gesagt wurde...
Das hat sehr viel mit den anderen Decks am Tisch, der Situation in der du dich befindest und vor allem mit deinem eigenen Deck und deiner persönlichen Einstellung zu tun.

Es gibt Leute, die die Ansicht vertreten, dass eine hohe Poolzahl das oberste Ziel ist, schon alleine um deinen Predator zu entmutigen... In dem Moment, wo er dich nämlich in einem Zug aus dem Spiel nehmen könnte... wird er es versuchen, ob es klappt oder nicht, wenn er alles nach vorne geschmissen hat, wirds dir in der Regel sehr viel schlechter gehen als vorher. Wenn du allerdings 20+ Pool hast wird er es sich zweimal überlegen, und vielleicht lieber abwarten und versuchen zu überleben. Was deine Ressourcen schont, und dir mehr Power nach vorne lässt.
Allerdings gibts auch Leute die gerne 'living on the edge' betreiben und erst unter Druck mit 5- Pool richtig loslegen. Mit einem entsprechenden Deck kann auch das klappen.
Viel Pool kann dich halt auch mal zur Zielscheibe für Crosstable Aktionen wie Parity Shift machen, nach dem Motto: 'Dir macht das ja eh nix'.
Das Ziel ist wohl, mit minimalen Kosten, maximale Feuerkraft zu haben.
Und wie bei den meisten Sachen, liegt die Antwort sowieso irgendwo in der goldenen Mitte.

Post Reply