Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Wart Ihr auf einem Turnier und habt besonderes erlebt was Ihr berichten wollt oder habt gar gewonnen. Hier herein!

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Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by hardyrange » 06 Oct 2014, 16:02

http://vtesec2014.blogspot.de/
Murat wrote:Hingefahren. Im Stau gestanden. Viele coole Leute getroffen. Alte Freunde. Neue Freunde. Viel Alkohol und Kaffee. Viel V:tes gespielt. Neuer Set releast (geil). Neue Motivation bekommen. Nach Hause gefahren. Im Stau gestanden.

Sehr geiles Wochenende.


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Re: Turnierbericht EC Mannheim

Post by hardyrange » 06 Oct 2014, 16:04

alf wrote:eieiei, das wird wohl eher eine französische Meisterschaft ;-)
Männele wrote:Die wollen mit aller Macht endlich einen französischen Europameister. Das wird eigentlich auch mal Zeit. Für so eine große Spielergemeinschaft ist das fast schon unheimlich, dass von denen noch keiner gewonnen hat.
Murat wrote:Und sie haben es geschafft. Gratulation für Arnaud und die französische Fraktion.
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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Rudolf » 06 Oct 2014, 20:46

Ja, hier, Leute, geht's ein wenig ausführlicher?
Was ging sonst ab? 8)
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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by gambit » 07 Oct 2014, 19:01

Kann nur von mir erzählen

Freitag: 0 VP seltsame Dinge erlebt, Last Change Qualifier ist nix für mich,...
(Torri Rush Deck mit Knarren gespielt)

Samstag musste ich leider arbeiten,

Sonntags am First Change das Deck umgebaut, mehr Kampf und Statt Sheila, Ellen the Tracer eingebaut, lief sehr gut, teilweise haben die Leute mein Deck sich abgeschrieben, weil es wie verrückt cycelt,... 3 VP kein Gamewin, hab aber alle 3 Partien die Chancen auf den Gamewin gehabt,... mir fehlt einfach die Übung und die Geduld,

summa sumarum war aber sehr schön

lg gerold

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Murat » 09 Oct 2014, 00:27

Nations Cup:

Erol hat uns gut vertreten. Sind als 3 von 7 Nationen (leider etwas wenig) ins Finale gekommen. Dort ist er aber von den Animalism Kampf Decks aufgerieben worden. Gewonnen hat Belgien.

LCQ ca 120 Teilnehmer
Ruben Feldmann is back und spielt mit Malk Mono dem 3 GW 13 VP in den Vorrunden und mit 3 weiteren Vps gewinnt er auch das Finale.

Draft 33 Teilnehmer
kann ich nicht viel sagen ausser das die deutsche Domäne Deutsch bleibt. Alexander gewinnt.

First Day 107 Teilnehmer
Ruben wieder in den Vorrunden 3/13 mit Nossi Prinzen. Im Finale macht er den einzigen VP weil er danach stallt und alle totquatscht.

FCQ 90 Teilnehmer
Hab keine Ahnung mehr wie der Sieger hies und was er gespielt hat.

Second Day
Erol ist mal wieder im Finale (Platz3/Ventrue Grinder). Zusammen mit Ruben (Platz5/ Pander Weenie Vote), einem Spanier (Shamblers), Arnaud (Tzmicze Wall) und Topseat Martin Weinmeier (BC Bleed Stanislava und andere).
genau in der Reihenfolge sitzen sie auch. Der einzige der Schaden machen kann ist Ruben der früh Stanislava pentext und deshalb lange Ruhe hat. Arnaud hat das dann einfach ausgenutzt und den einzigen VP gemacht. Wird halt mehr geredet im Finale als gespielt.

Die Location war Okay. Leider waren die kleineren Turniere in einem Nebenraum.
Hab bei Weightwatcher angerufen, hat aber keiner abgenommen.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Murat » 09 Oct 2014, 01:00

persönlich hab ich gespielt

auf dem Nation Cup
Malgorzata BC Bleed mit Vis/Tha/Dom/Aus
1.Game hab ich meinem Prey gefühlt 1000 Pool weggemacht (in Wirklichkeit wohl eher so 55). Aber er hat so viel geblooted das es nicht reichte.
2.Game Turbo War Ghoul vor mir
3.Game Gerald Winham vor mir war ein recht leichtes Target, dann Tremere Wall an dem ich in der Zeit nicht mehr vorbeikam

Frist Day
Maris Warghoul
1.Game Alles gut gelaufen. leider zu gut deswegen bin ich quasi Crosstable geoustet worden. Verstehe immer noch nicht warum, weil es klar war, das ich der einzige war der das Ravnos Weenie hinter mir aufhalten konnte.
2.Game Dom Weenie hinter mir und Cel/Aus vor mir. Scheiss Setting. Nach über einer Std stellt sich heraus das der dom Weenie nen Dragonbreath spieler ist und der cel aus zwar blocken kann wie sau aber keine waffen spielt sondern dodge additional strike und prot aggravedet hand dam für 1. Konnte ihn noch rausnehmen aber für den nächsten fehlten mir dann noch 5 bis 10 min. 1,5 VP
3.Game Hinter mir Ben Peal mit Kyasid Stealth Bleed. hab aber gut in Umleiter gezogen und konnte weil kein anderer Politiker da war schnell den Setiten vor mir rausnehmen. Dann aber auf Arnaud mit Animalism Combat aufgelaufen. Hat man mit War Ghoul schlechte Chancen. 1 VP

FCQ
Nossi Prinzren mit Casino Reeds
1.Game Der Lamsombra vor mir stellt sich leider als DOM/POT Rush raus, der es gar nicht gut fand das ich ihn Parity Shiften wollte. nach 34 Min wars vorbei mit mir.
2.Game Tzmicze Wall vor mir Malk Bleed dann und dann POT/ANI Rush, hinter mir der Politker Torri mit Aching Beauty. Konnte aber ne Pentex auf den Vampire mit den 2 AB legen und durch geschicktes Verhandeln sie da 3 Runden halten. Hab den Malk dann crosstable Dam reingedrückt, so das der Tzimi ihn ousten konnte. dadurch hatte der Ruscher zeit nach vorne zu gehen und hat alle Vamps meines Preys torporisiert. Das restlich Spiel keinen Druck mehr gehabt und genug Stealth. GW mit 3 VP
3.Game Ventrue BC vor mir. Konnte nur noch mit dem Ani Block Rush Deck am Tisch dealen. 1 VP
Hab bei Weightwatcher angerufen, hat aber keiner abgenommen.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by ghost of extrala » 09 Oct 2014, 07:44

FCQ -- Fabien aus FRA gewinnt mit Maris/Lutz
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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Murat » 09 Oct 2014, 10:58

Meist gehörter Satz war übrigends

I remove the Pentex
Hab bei Weightwatcher angerufen, hat aber keiner abgenommen.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by hardyrange » 09 Oct 2014, 13:28

Ralf hat schon während der EC seine Erlebnisse gebloggt:

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Männele » 11 Oct 2014, 19:00

Dann erzähle ich auch mal kurz von meinen zwar sehr unterhaltsamen Spielen mit wirklich netten Leuten, die aber für mich wahrlich kein Ruhmesblatt waren, wobei mir allerdings das Glück auch nicht sonderlich hold war. Aber irgendeine Ausrede gibt es ja immer :D .

Freitag:

Ich versuche es mit einem Lucian-Malkavian-Royalty-votedeck, das mit irre viel Stealth die von mir befürchteten Blockdecks aushebeln und auch gegen Deflectionfluten gut sein würde. Zudem hatte ich noch Second Traditions drin und Obedience gegen Rushes. Altes Dilemma: das Deck konnte gegen alles was, war aber dadurch zu wenig fokusiert. Hatte ich genügend Stealth, fehlten die Actions. Hatte ich genügend Actions fehlten die Obediences. Und so weiter.

Erste Runde: ich -> Beast & Theo rush -> Kiasyd s&b -> Muricia Ahrimanes block&bruise -> Ravnos Mozambique Allure breed&boon

Das war eigentlich ein cooles Spiel. Ich bekomme Lucian, Gilbert und Gratiano raus, habe auch öfter eine Obedience gegen die Rushes, der Ravnosspieler hat keinen Spaß gegen die Blocks von mir und den Bitches. Ich hole mir schnell mal 5 Pool vom Kiasyden, der nach zwölf Poolschaden auf die Ahrimanes der Tablethread ist. Da die Bitches aber seit der ersten Runde Powerbase: Montreal haben, sind sie nach einigen vereinigten Rushes durch Beast, Theo und Muricia ziemlich stark. Er oustet die Ravnos, der Brujahspieler die Kiasyden. Ich habe Beast und Theo fast weg, da fehlt mir die eine Govern, um sie rauszunehmen. Die Hand voller political actions, die ich gegen Muricia nicht durch bekomme sterbe ich in den vereinigten Rushes. Ein Friedensvertrag mit meinem Prey kommt zu spät. Die Ahrimanes machen den Tisch. Sehr nette Spieler. Cooles Spiel.

Zweite Runde: ich -> Nosferatu breed&boon -> new Ventrue Grinder -> Kiasyd s&b -> new Brujah Royalty mit neuen Karten

Die Brujahspielerin bekommt gleich heftigen Druck vom Bleeder, kann aber auf Pascek Villein/Giants Blood durchziehen. Ich habe relative Ruhe von ihren Minions und kann schön gegen die Nosferatu vorgehen, wobei ich mich mit den Ventrue verbünde. Die Kiasyden bekommen recht schnell die Brujah, die Nossies und Kiasyden sterben gleichzeitig. Im Headsup habe ich zwar mehr Pool, die Ventrue aber mehr Schadenskarten als ich. Ich sterbe wegen meiner toolboxyness, er siegt durch seine Fokussiertheit. Schade, da war mehr drin. Wiederrum sehr nette Leutchen, geiles Spiel.

Dritte Runde: ich -> Stanislava s&b -> !Toreador breed&boon -> Tzimisce big cap block&bruise -> Tremere Grinder (Carna & friends)

Ich stehe wieder dick da, mein Predator hat große Probleme mit den Kampfkarten der Tzimis. Die Tzimis haben mit ihrem Predator so überhaupt keine Probleme. Ich knabbere an Martins Stansilavadeck rum, er rettet sich aber immer wieder mit Villeins. Ich ziehe meine Suddens nicht. Ich habe wieder meine Hand voller Stealthkarten, bekomme aber weder eine Dreams noch ziehe ich Bleed- oder Votekarten (zudem ist votetechnisch der Tisch verzwickt, da viele Stimmen bei Stones Tzimis liegen und Martin Weinmayer Inner Circle liegen hat). Da denke ich, komm, hol dir bei den Tzimis mal die Powerbase: Montreal und das Rack, da bekommst du wenigstens Stealthkarten los und er möchte ja sein Prey rausmachen und braucht dafür seine Aktionen, so kann ich den Mist auch behalten. Nicht bedacht hatte ich, wie persönlich das Stone nimmt. Ich bekomme zwar Karten los, aber meine Obediences helfen nicht gegen Lambach. Stone geht jetzt gegen mich und lässt Prey Prey sein. Der ist schon so geschwächt, dass er mir nicht gefährlich werden kann. Aber mit torporisierten Minions kann man so schlecht Inner Circles ousten. Game Win machten dann die Tzimisce, weil auch von deren Predator einfach gar nichts kam. Lustiges Spiel, weil Pierre so schön angepisst war und erst wieder die Contenance herstellen konnte, als er Lucian geburnt hatte :lol: . Endlich mal Inner Circle am Tisch und ich ziehe weder meine Fear of Mekhet noch meine Justicar Retribution. Schade. Malkavian Rider Clause plus die Retribution ist so nice. Naja.

Tja, so weit zum Last Chance Qualifier. Einen miesen VP. Aber gute Spiele mit vielen alten Bekannten und auch neuen Gesichtern.

Am nächsten Tag ging es dann um die Quali für Day 2. Dafür war das Luciandeck nicht gut genug. Also wieder her mit Arika Mind Rape. Ein echt fieses Deck, das sollte doch ein GW reißen, was locker für Day 2 reichen sollte.

Erste Runde: ich -> schon wieder Martins Stanislava -> Gerald Windham & Freunde -> Gangrel Royalty plus Ezmerelda -> Nephandi

Nephandi, autsch. Das kann nervig werden. Er hat gleich mal das Parthenon, legt die ersten Liquidations und Ashurs und Antonio D'Erlette verkriecht sich im Secure Haven und ist damit außerhalb der Reichweite meiner Mind Rapes. Stöhn. Ich hole Arika und Markus Vitel raus. Die Gangrel blocken die Nephandi Recruitments von den kleinen !Tremere und nerven den Nephandispieler ganz schön. Ich muss fett bleeden, da Stanislava ebenfalls save vor meinen Rapes ist (gleichalt). Irgendwo müssen die Karten ja hin, also bleeden. Zudem spielt Martin sowieso ständig Villeins, da muss viel Pool plattgemacht werden. Mein Fünferbleed wandert um den Tisch, ich sage allen, dass sie doch bitte zurück deflecten sollen, doch auch mein Grandpredator gibt den Bleed weiter. So kommt es, wie alle schon gewitzelt haben: Arika wird von der Archon Investigation meines Predators gefressen :lol: . Danach ist natürlich Game over, da der Gangrel innerhalb einer Runde totalen Schwachsinn macht, den Ivory Bow von Gerald Windham vergisst und nach einer bekloppten Rettungsaktion mit Ezmerelda und Ingrid Rossler im Torpor liegt. Somit kann er Ezmerelda nicht für Pool burnen, Stanislava nicht bringen, da sie bei meinem Prey liegt und überhaupt lacht sich der Nephandispieler einen. Ich schaffe es noch, zwei der Kerlchen zu entrancen, dann zieht er seine Haven Uncovereds und macht meine Minions platt und oustet mich. Der Game Win geht knapp an die Nephandi, die am Ende gerade noch das Stansilavadeck bekommen.

Zweite Runde: ich -> mich -> Gangrel/!Gangrel rush ? -> Black Plaque -> mono-dem

Perfekte Starthand: Info Highway, unten liegen drei Arikas und ein Markus Vitel. Mein Prey startet, legt den Info Highway. Nerv. Bei meinem Predator hüpft der erste dem-Weenie raus. Nerv hoch zwei. Ich conteste den Highway. Mein Prey spielt ein Zilla's Valley und legt ---- eine Arika. Super. Ich switche auf Markus, werde gebleedet von den dem-Schergen, muss den Contest aufgeben. Mein Prey bekommt den Highway und legt ---- Markus Vitel. Ich bin Toast. Mein Grandprey kann mir nicht helfen. Der Black Plaque-Spieler kann auch nichts außer Reunion Kamut spielen. Meinem Vorschlag, er könne doch seinen Markus Vitel leer machen via Villein oder Minion Tap und mir dann lassen, damit ich gegen meinen Predator länger aushalten kann, begegnet mein Prey mit dem Ausspruch: "Ich bin Schwede und wir Schweden haben Eier. Wir spielen keine Villeins." Darauf entgegne ich, dass das wohl nichts mit Eiern zu tun habe, sondern eher verrückt sei (wobei ich mich gerade noch zurückhalten kann, von kompletten Schwachsinn zu reden, der arme Mann hatte mir ja nichts getan, außer das er genau dieselbe Crypt spielte. Fakt ist, dass sehr viele Schweden mit Poolgain spielen, aber egal.) Jedenfalls conteste ich nicht und bin dennoch raus. Mein Prey bekommt noch den Gangrel, der merkwürdigerweise sein Prey gerusht hatte, weil er Angst vor Obedience hatte, der mich aber bat, doch bitte zu contesten und ihn zu retten. Merkwürdige Leute am Tisch. Jedenfalls machte der mono-dem den Tisch, und zwar extrem locker.

Dritte Runde: Jetzt musste es aber klappen. Ich -> !Tori Anarch vote -> !Malk s&b (schon wieder Stone) -> Nephandi

... ... das kann doch nicht sein, schon wieder dasselbe Deck wie am ersten Tisch? Nur mit einem anderen Spieler? Ja l*** mich doch. Klar hatte Antonio sofort wieder einen Secure Haven. Okay, ich hatte Hoffnung, als Stone bleedete, was das Zeug hielt. Nachdem ein Rush später aber Dolphin Black geburnt war durch die Nephandi, musste er etwas langsamer machen. Das brachte dem Nephandispieler genügend Zeit, um sich um meine Leute zu kümmern. Ich brachte mein Prey noch auf fünf Pool runter, mir fehlte dann aber der Plusbleed für Arika. Danach machte mein Prey Stone raus, die Nephandi ousteten mich, danach konnten die Anarchen nichts mehr gegen die Magier machen, auch weil Reckless Agitation halt im Headsup nichts bringt (und die Nephandi sowieso genügend Delayings hatten).

Tja, ein Tag zum Vergessen, zumindest den Ergebnissen nach. Wirklich viel Spaß hatten die Spiele jetzt nicht gemacht. Aber so ist das halt manchmal.

Dritter Tag: Also, First Chance Qualifier. Ich nehme einen Ventrue Grinder mit. Habe ich noch nie probiert, hatte aber Erols gesehen und fand, es lief wirklich gut.

Morgen schreibe ich weiter, muss jetzt mal eine Pause machen. :D
Ich habe noch nie etwas vergessen. Das wüsste ich.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Männele » 12 Oct 2014, 10:32

Männele wrote: Dritter Tag: Also, First Chance Qualifier. Ich nehme einen Ventrue Grinder mit. Habe ich noch nie probiert, hatte aber Erols gesehen und fand, es lief wirklich gut.
Erster Tisch: ich -> Stanislava bleed -> Kiasyd block&earth swords -> !Tori bleed&bruise ft. Miller -> Gangrel big caps (Johannes' Deck)

Ich bin noch nicht richtig wach, verpenne, dass Aksinya nur tha hat und verpasse, die Magic of the Smith auf das Heart of Nizchetus zu blocken, da ich annehme, die Aktion hat drei Stealth. Ich habe Seconds über beide Ohren auf der Hand. Tja, besser mehr schlafen. Nussers !Tori bekommen Kampfdruck von Kamels Gangrel und Bleeddruck von den Kiasyden, die allerdings besser blocken als bleeden. So bleibt er drin, lässt Kamel aber in Ruhe, was für mich schlecht ist. Die Gangrel haben irgendwie immer die richtigen Kampfkarten auf der Hand. Daher lasse ich sie gewähren, als meine Fortitudekarten zur Neige gehen. Ich stehe zwar dick da mit vielen Minions, verpasse aber den Oust trotz Anarch Troublemaker knapp, da das Stanideck überraschend viele Untapper/On the Qui Vives spielt. Danach oustet Stani den Kiasyden und ich bin den Zweierbleeds der Gangrel ausgeliefert, da ich keine Deflections mehr ziehe und kampfmäßig unterlegen bin. Die !Toreador retten mir auch den dringend benötigten Blocker nicht aus dem Torpor. Ich bin Asche. Kamel gewinnt den Tisch.

Zweiter Tisch: ich -> Crytic Mission -> !Nos ft. Beast rush combat -> Imbued Gehenna -> Nephandi

... ... ... ICH HABE KEINEN BOCK MEHR AUF NEPHANDI-DECKS. Naja, immerhin habe ich Hugh Angseesing als Prey, mit dem am Tisch ist's immer lustig. Ich baue mich gut auf, bin etwas genervt von Hugh's Ivory Bow, habe aber oft genug Prevent. Die Imbued bringen pro Turn eine Gehennakarte auf den Tisch. Alles ist dabei, Wormwood, Torpid Blood, Blood Weakens, The Thirst und nicht zuletzt The Rising, die verhindert, dass man ohne Edge Pool in seiner Runde bekommt. Voll ätzend. Der Tisch ist sich einig, dass die Imbued zuerst wegmüssen. Nachdem die !Nossies erfolgreich einem der Imbued das Kissen aufdrücken und der weg ist, scheitern sie an einer verdammten Magnum. Zug um Zug bleibt der Imbued auf vier Pool stehen und nichts passiert, außer dass mein Predator pro Runde einen Mage bekommt. Mit Mühe und Not schaffe ich es, die Edge zu erhalten und eine Parity Shift auszurufen, da spielt mein Predator eine seiner ZWÖLF Delaying Tactics. Auch die Anarchist Uprising bekomme ich nicht durch. Fett bleeden geht auch nicht, da dann die Nossies böse werden und mit Rush drohen. Das eher zähe Spiel gewinnen dann wieder die Nephandi, die ohne Druck massig Minions bekommen und mich, Hugh und den !Nossie ousten. Das doofe Imbueddeck kann wieder mal gar nichts machen, außer alle zu nerven. Keine Ahnung, warum Leute so einen Mist spielen.

Dritte Runde: ich -> Toreador und andere AUS -> Guillaume bleed ft. Sennadurek -> !Tor Anarch -> Nana rush

Der Nanaspieler geht sofort auf mich und nachdem ich alle Preventer gespielt habe, gehen die ersten meiner minions in Torpor. Die !Toreador halten sich erstmal zurück. Ich kann keinen Druck auf mein Prey ausüben, da ich im Torpor rumhänge, der Torispieler baut sich fett auf. Guillaume spielt locations, hält sich aber sonst sehr zurück. Nach und nach baut sich der !Tori auf, dem Nanaspieler gehen die Kampfkarten aus und trotz Fame auf Ulrike Rotbart kann ich mich langsam mit Governs wieder aufbauen. Außerdem muss das Nanadeck dann doch mal auch zum Predator schauen. Zum Schluss sitze ich mit fünf Minions und vier Pool da, kann aber keinen entscheidenden Druck mehr auf mein Prey ausüben, da ich immer nach Nana schauen muss und die Toris trotz vier Minions immer noch über zwanzig Pool haben. Am Ende fallen dann Guillaume und Nana, sonst passiert nichts mehr.

Trotz meiner schlechten Punktausbeute und wohl auch falschen Deckauswahl war die EC wieder einmal ein außergewöhnliches Erlebnis. So viele Spieler aus aller Welt zu treffen, mit denen Spaß beim Spiel und beim Labern zu haben, das Finale live zu erleben, auch mal beim Draft vorbei zu schauen ist einfach immer wieder die Zeit wert. Das Essen war im Preis mit drin, supergeil, und auch recht lecker. Die Veranstaltung war von Johannes und Andreas sehr gut organisiert und es herrschte eine gute Stimmung. Schade, dass die EC nicht jedes Jahr in Mannheim sein kann. Schade auch, dass die Deutschen so schlecht abgeschnitten haben. Einige Gesichter aus Deutschland haben auch gefehlt. Aber das kann ja nächstes Jahr in Warschau besser werden. Jedenfalls lebt VtES weiter und das ist gut so.
Ich habe noch nie etwas vergessen. Das wüsste ich.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by hardyrange » 12 Oct 2014, 11:08

Einige Streiflichter von meiner EC:

Last Chance Qualifier

Ich spiele ein Blood Brothers Kiev Circle Stealth Bleed & Pool/Blood Gain Deck.

:arrow: Und mache damit tatsächlich einen Game Win, qualifiziere mich also "ehrlich" (ich war bis dahin nur qualifiziert als Ausrichter des deutschen CCQ), und bekomme ein weiteres der T-Shirts, die meine Frau nicht mag. 8)
:arrow: Wir sind alle fassungslos, dass Ruben mit 3 GW und 13 VP ins Finale einzieht.
:arrow: Ben Peal - wie Martin sagt: "Der Mann, der all die neuen Karten designt" - feiert den 20jährigen Geburtstag: Spielt ein Jyhad-Karten-only-Deck, und trägt das dazu passende "Jyhad"-T-Shirt. Und kommt ins Finale. Der Mann darf alles. 8)

EC Day 1

Ich spiele ein Samedi Stealth Bleed & Bloat Deck.

:arrow: Fazit, Binsenweisheiten: Wenn man auf der EC spielt, sollte man a) noch mehr bloaten oder umleiten, b) mit Pentex Subversion gut umgehen können, c) etwas gegen Villein tun können.
:arrow: Wir sind alle daran gewöhnt, dass Ruben mit 3 GW und 13 VP ins Finale einzieht.

First Chance Qualifier

Ich spiele ein Baali Vote & Bleed Deck. :twisted:

:arrow: Runde 1: Während der Registrierung erschallt es hinter mir "Hardy, Hardy!" - es ist Emiliano Imeroni. In guter alter Tradition soll ich ihm helfen, zufällig ein Deck zu wählen, das er spielt, weil er unentschlossen ist. Das hatten wir damals, vor 10 Jahren, zur DM/Qualifier 2004 in Essen so gemacht - und da ist Emiliano mit dem von mir gezogenen Deck ins Finale gekommen. Ich soll ihm auch diesmal wieder Glück bringen, und ich helfe gerne.... dann kommt das Seating für Runde 1 heraus. 90 Teilnehmer, und wer ist in der Runde mein Prey? Genau. 8)
:arrow: Runde 2: Mein Prey zu mir nach dem Ende des Spieles: "Du hättest mir echt viel Druck gemacht, wenn nicht die War Ghouls hinter dir gewesen wären!"
:arrow: Runde 3, nach 3 Minuten: Mein Prey hat drei Transfers, bringt einen DEM-Weenie. Mein Predator sagt zu ihm: "We need to talk about our crypts!" :shock: :cry:
:arrow: Finale: Emiliano sitzt mit dem von mir gezogenen Deck im Finale. :D

Am Rande

:arrow: Bang! ist ein tolles Spiel.
:arrow: Schöne Pick-up-Games, auf denen ich auch schöne Deck-Idee gesehen habe.
:arrow: Die Präsentation des neuen Sets "The Unaligned" war super: Veröffentlichung sozusagen vor unseren Augen, mit reichlich Kommentaren von Ben und Mike. Sonntags Abends habe ich noch lange mit Didi und Jan bei Pizza und Radler zusammengesessen und jede einzelne Library-Karte zerfachsimpelt. Toll!
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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Männele » 12 Oct 2014, 13:43

hardyrange wrote:Sonntags Abends habe ich noch lange mit Didi und Jan bei Pizza und Radler zusammengesessen und jede einzelne Library-Karte zerfachsimpelt. Toll!
Meldet euch doch bei Hugh Angseesing als Playtester an. Dann könnt ihr sogar während der Playtestingphase fachsimpeln und Kommentare abgeben, die sogar die Karten beeinflussen können.
Ich habe noch nie etwas vergessen. Das wüsste ich.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Vrumfondel » 17 Oct 2014, 12:03

Mein Kurzbericht:
Ich war nur am Samstag zu Tag 1 da und habe meine Tremere/!Tremere gespielt. Vorher noch ein paar Deflection rein und los:

1. Tisch:
Big cap Voter mit 16 deflections -> Anarch Assamite irgendwas -> Lasombra Prügel und Bleed -> Lasombra/Kyasiten/Dominate Bleed -> ich

Ich musste mich etwas zurück halten, da hinter mir ein Dominater nach dem anderen kam und auch auf mich weitergeleitet wurde. Meine Bleeds (+ weitergeleitete) kamen alle beim Assamiten an (selbst Bleeds für 1).
Irgendwann war der erledigt sowie mein Predator. Mein Prey hat darauf den Tisch gemacht (Carna mit Bowl ist übergelaufen ;-( ).
Fazit: Der Spieler ohne Dominate verliert!

2. Tisch:

Giovanni + viele Masterkarten +Shamblings -> Weenie Auspex -> Tzimisce Toolbox -> ich

Der Weenieauspex hat den Giovanni runter geprügelt, der hat sich daraufhin nur verteidigt, der Tzimisce ist nach vorne und hinten, ich habe versucht den Giovanni zu ousten, hat aufgrund des ständigen Poolgains (Masters) zu lange gedauert
Der Weenie Spieler wurde immer stärker, ich habe gegen ihn viel zu spät etwas getan, die anderen beiden überhaupt nicht. Damit hat er zu recht den Tisch gemacht.
Fazit: Weenie Auspex kommt auch ohne Dominate klar.

3. Tisch:

Tremere -> Malk Big Cap Bleed -> Weenie Auspex -> Hardy Samedi Stealth Bleed -> ich

Malk bleeden, werden weitergeleitet, Hardy stirbt (am gefühlt 4 bleed)
Ist mir recht, da seine Bleeds unangenehm wurden
Mache Druck auf den Tremere, verhandel zu wenig mit dem Malk (großer Fehler)
Der Malk schafft es nicht irgendeinen Druck auf den Auspex Spieler zu machen, der aber auch wenig Druck auf mich macht.
Mein Oust wird von einem Eagle Sight geblockt (Tremere Spielerin lässt viele Minions offen stehen). Mein Prey knappst auf einem Pool schafft aber den Oust des Malks.
Timeout
Der Tisch wäre zu schaffen gewesen, ärgerlich, Tremere können sich einfach am Tisch festbeißen.

Fazit: Dominate oder Weenie Auspex notwendig. Ansonsten ist man zu schnell weg.

Fazit nachdem ich den Finaltisch gesehen habe: Es geht auch ohne, dann braucht man aber mindestens Parity Shift (ähnlich stark wie Deflection).

Neue Karten habe ich so gut wie keine gesehen (bei einem Spieler), dafür viel DOM Bleed und Weiterleiter.

O.K. insgesamt etwas pessimistisches Fazit, aber das hat es mMn gut getroffen.

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Re: Turnierbericht EC Mannheim, 03.-05.10.2014

Post by Rudolf » 17 Oct 2014, 20:56

Vrumfondel wrote: Fazit: Dominate oder Weenie Auspex notwendig. Ansonsten ist man zu schnell weg.

Fazit nachdem ich den Finaltisch gesehen habe: Es geht auch ohne, dann braucht man aber mindestens Parity Shift (ähnlich stark wie Deflection).
Ja, gerade auf einer EC spielt die Bleed-Defence eine große Rolle.
(Veritabler Poolgain ist ja im Zweifelsfall auch nur eine mittelbare Variante davon.)

Fazit daraus: Clans ohne entsprechende Optionen bzw. Disziplinen benötigen (pfiffige) Karten, um mit diesem Problem besser umgehen zu können, oder Deck-Vielfalt auf Turnieren oder bei Swedish Casuals wird sich weiterhin in einem engen Rahmen bewegen.
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